Podologie- und Kosmetik-Fachinstitut Knop
Andreas Knop, Andrea Knop
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30419 Hannover

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News

Therapie wirkt

Rund 2.300 Euro brutto im Monat verdienen Therapeuten im Mittel – so die Statistik der Bundesarbeitsagentur, zuletzt veröffentlicht Ende 2017. Das sind etwa 1.000 Euro weniger als bei den Pflegeberufen, über die so viel gesprochen wird. Warum akzeptieren die betroffenen Berufsgruppen das? Haben sie zu wenige Einflussmöglichkeiten? Oder befinden sich Heilmittelerbringer im berufspolitischen Dornröschenschlaf?

Antworten auf diese Fragen suchen Studierende des Masterstudiengangs Therapiewissenschaften an der Hochschule Fresenius im Rahmen einer qualitativen und quantitativen Untersuchung. Sie werten aktuell rund 900 Fragebögen und 34 Interviews aus, in denen Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden sowie Podologen über die Entwicklung ihrer Berufs- und Arbeitsbedingungen Auskunft geben. Am 28. September (10:00 – 16:00 Uhr) findet unter dem Titel #wirksamsein am Campus der Hochschule in Idstein ein wissenschaftliches Symposium statt, in dessen Mittelpunkt die Präsentation der Ergebnisse steht.

Mit Spannung erwarten die Studierenden sowie das Fachpublikum Antworten auf die Frage, inwiefern die Einführung einer Kammer zur Verbesserung therapeutischen Arbeitsbedingungen führen kann. Zumindest in anderen Bereichen hat sich dieser Lösungsansatz bewährt. Zu dem Gespräch sind Vertreter aus Politik und Berufsverbänden geladen.

Letztere kämpfen seit vielen Jahren für positive Veränderungen, insbesondere für eine Vergütung, die als angemessen angesehen wird. 2018 hat dann die Politik für die Heilmittelerbringer reagiert. Die Kassen sollten die Sätze für Heilmittel um rund 30 Prozent erhöhen. Außerdem wird in einem Modellversuch die so genannte Blankoverordnung getestet, die für mehr Autonomie sorgen könnte. Das ist allerdings nach Ansicht von Experten erst aufgrund eines wachsenden Drucks passiert: Der Mangel an Fachkräften in Deutschland in diesem Bereich steigt dramatisch und die Aufrechterhaltung der Patientenversorgung auf dem aktuell noch hohen Niveau ist bedroht.

17.09.2019 DGA | Quelle: Hochschule Fresenius

Wie Rückenschmerzen besser diagnostiziert werden können

Laut DAK-Gesundheitsreport leiden drei Viertel aller Berufstätigen mindestens einmal im Jahr unter Rückenschmerzen. Um die Defizite zu identifizieren, nutzen viele Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten sogenannte Motor Control Tests (MCT). Doch bislang ist unklar, welche Testbestandteile ideal sind, um unspezifische Rückenschmerzen sicher zu diagnostizieren. Hier setzt die Masterarbeit von Christoph Biele an, für die der Absolvent des berufsbegleitenden Masterstudiengangs „Muskuloskelettale Therapie“ jetzt mit dem 1. Platz des Wissenschaftspreises des Bundesverbands der selbständigen Physiotherapeuten (IFK) ausgezeichnet worden ist. Dieser ist mit 1.500 Euro dotiert.

Der IFK ehrt seit 2006 jedes Jahr die besten Bachelor- und Masterarbeiten in Bezug auf ein physiotherapeutisches Thema. Die Arbeiten werden von acht Jurymitgliedern (überwiegend Lehrende von verschiedenen Hochschulen) unabhängig voneinander beurteilt. In diesem Jahr gehen gleich fünf der sechs Preise an Absolventinnen und Absolventen der Hochschule Osnabrück. „Dieser Erfolg zeigt nicht nur das breite Spektrum unserer physiotherapeutischen Forschung, sondern auch die hohe Qualität der Abschlussarbeiten“, so der Osnabrücker Professor für Physiotherapie, Prof. Dr. Christoff Zalpour.

Preisträger Biele hat rund 130 Probandinnen und Probanden mit und ohne Rückenschmerzen untersucht und eine bislang aus sechs Bewegungstests bestehende sogenannte Testbatterie auf elf Tests erweitert. „Diese haben in meinen Untersuchungen ein Maximum an diagnostischer Genauigkeit gebracht und sind dazu zeitökonomisch sinnvoll“, so Biele, „Mich reizt das Thema schon lange, da ich bereits seit vielen Jahren in Physiotherapiepraxen arbeite und viele Berührungspunkte mit Rückenpatienten habe.“

Auch die besten Bachelorarbeiten kommen aus Osnabrück

In der Kategorie „Bachelorarbeiten - Klinisch/Experimentell“ hat sich die Jury ebenfalls für Abschlussarbeiten aus Osnabrück ausgesprochen. Lena Lingemann und Svenja Nilsson teilen sich den ersten Preis in Höhe von 1.000 Euro. Die beiden Absolventinnen des Studiengangs „Ergotherapie, Physiotherapie dual“ haben Sängerinnen und Sänger mit und ohne Stimmproblemen untersucht. „Wir wollten herausfinden, ob sich die beiden Gruppen in der Kehlkopffunktion oder in ihrer Haltungs- und Bewegungskontrolle der Nacken-, Kiefer- und Gesichtsregion unterscheiden“, so Nilsson. Dazu haben sie unter anderem Bewegungstests der Nacken-, Kiefer- und Gesichtsregion durchgeführt und die Kehlköpfe manuell auf Schmerzen und Widerstände untersucht. „Wir haben bislang keinen direkten Zusammenhang feststellen können, es würde sich aber lohnen, die Versuche mit einer anderen Gruppenzusammensetzung zu wiederholen“, so die Preisträgerinnen.

Über weitere Preise können sich die Osnabrücker Absolventinnen und Absolventen Daniela von Piekartz-Doppelhofer (2. Platz beste Masterarbeit), Bettina Veit (2. Platz beste Bachelorarbeit - Klinisch/Experimentell) sowie Lukas Reineke und Julius Schwiddessen (2. Platz beste Bachelorarbeit - Literatur/Konzept) freuen.

Die Hochschule Osnabrück bietet vier Bachelor- und vier Masterstudiengänge an, in denen Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten ihre Abschlüsse erwerben können.

Bachelor: „Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie“, „Ergotherapie, Physiotherapie dual“, "Physiotherapie berufsbegleitend" und „Internationale Physiotherapie“

Master: "Muskuloskelettale Therapie", "HELPP - Versorgungsforschung und Versorgungsgestaltung", "Management in der Gesundheitsversorgung", "Gesundheitsmanagement / Health Management"

Seit neuestem können Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten mit entsprechendem Masterabschluss auch in Kooperation mit der Universität Osnabrück mit physiotherapeutischen Dissertationsthemen promovieren. Bildunterschrift: Großer Erfolg für Absolventinnen und Absolventen der Hochschule Osnabrück: Der Bundesverband der selbstständigen Physiotherapeuten (IFK) hat gleich fünf Abschlussarbeiten ausgezeichnet.

hsg Bochum sucht Menschen mit Knie- und/oder Hüftarthrose

Weltweit die häufigste Gelenk-Erkrankung ist die Arthrose, eine Abnutzung oder ein Verschleiß des Gelenks. In Deutschland sind bei den Personen ab 65 Jahren knapp die Hälfte der Frauen und knapp ein Drittel der Männer von Arthrose betroffen - mit steigender Tendenz. Global gesehen, stellt die Hüft- und Kniegelenksarthrose eine der führenden Ursachen von körperlicher Beeinträchtigung dar.

Ein Projektteam mit Mitarbeiter*innen aus dem Studienbereich Physiotherapie und Master-Studierenden der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) sucht bis zum 1. Oktober 2019 Menschen mit Knie- und/oder Hüftarthrose, die Interesse an einem individualisierten Trainings- und Beratungsprogramm im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie haben. Die Studie wird ab Mitte September 2019 im Interprofessionellen Gesundheitszentrum (InGe) der hsg Bochum durchgeführt, um die Machbarkeit und die Effekte des Programms zu analysieren.

Zur Teilnahme eingeladen sind Menschen, bei denen eine diagnostizierte Knie- und/oder Hüftarthrose vorliegt, die im Falle der Kniearthrose mindestens 38 Jahre oder im Falle der Hüftarthrose mindesten 50 Jahre alt sind und die keinen Gelenkersatz im betroffenen Gelenk haben oder demnächst erhalten werden. Potenzielle Teilnehmer*innen sollten bereit sein, über acht Wochen ab Mitte September 2019 regelmäßig zwei Mal pro Woche anderthalb bis zwei Stunden in den Räumlichkeiten der hsg Bochum in Untersuchung, Training und Beratung zu investieren und so zum Gelingen der Studie beizutragen.

Teilnahmeinteressierte können gerne zu einem von drei Informationsabenden ins InGe der hsg Bochum kommen, die am 10. September 2019 um 19.00 Uhr, am 25. September 2019 um 18.30 Uhr und am 1. Oktober 2019 um 17.00 Uhr stattfinden.

Wie stark die durch Arthrose hervorgerufenen Beschwerden sind, hängt anders als früher angenommen, nicht allein vom Abbau des Gelenkknorpels ab.

„Entscheidend für die Beschwerden und die Lebensqualität der Betroffenen sind vielmehr auch der Zustand der gelenkumgebenden Muskulatur und die Fähigkeit, Alltagsbewegungen gut steuern zu können“, erläuterte Dr. Christian Thiel, Professor für Physiotherapie an der hsg Bochum mit dem Schwerpunkt ‚Training und Therapie/Prävention‘. „Des Weiteren spielt die Entwicklung geeigneter Strategien im Umgang mit arthrosebedingten Schmerzen eine wichtige Rolle“, ergänzte Franziska Weber, die als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Studienbereich Physiotherapie in dem Projektteam mitwirkt.

„Auf dieser Basis haben sich die medizinischen Behandlungsmöglichkeiten in den letzten Jahren stetig weiterentwickelt. Entsprechende individualisierte Trainings- und Beratungsprogramme zeigen in neuen Studien vielversprechende Ergebnisse“, so Physiotherapie-Professor Dr. Christian Grüneberg.

Bei weiteren Fragen steht Franziska Weber unter folgender Telefonnummer zur Verfügung: +49 (0) 234 77727-692. Oder schreiben Sie eine Mail: franziska.weber(at)hs-gesundheit.de.

Weitere Informationen und detaillierte Angaben, inwiefern dieses Angebot für die Interessierten geeignet ist, sind hier zu finden: www.hs-gesundheit.de/inge

IFA 2019: Eine bessere Haltung am Arbeitsplatz dank neuer Sensortechnik

Ob Schmerzen im Rücken, an Schultern oder Knien: Die falsche Haltung am Arbeitsplatz kann Folgen haben. Helfen kann ein Sensorsystem, an dem Forscher der TU Kaiserslautern und des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) arbeiten. Sensoren etwa an Armen, Beinen und Rücken ermitteln Bewegungsabläufe. Eine Software wertet die Daten aus. Über eine Smartwatch gibt das System dem Nutzer direkt Rückmeldung, damit er Bewegung oder Haltung korrigiert. Die Sensoren könnten in Arbeitskleidung und -schuhe eingebaut werden. Auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin stellen die Forscher die Technik vom 6. bis 11. September (IFA Next, Halle 26, Stand 324/325) vor.

In gebückter Haltung Bauteile zusammensetzen, regelmäßig schwere Kisten in Regale räumen oder am Rechner dem Kollegen noch schnell eine E-Mail schreiben – während der Arbeit achten die meisten Menschen nicht auf eine ergonomisch sinnvolle Haltung oder einen schonenden Bewegungsablauf. Laut einer Umfrage des deutschen Online-Portals Statista aus dem Jahr 2017 leiden rund 20 Prozent der Befragten mehrfach im Jahr an Rückenschmerzen, 17 Prozent mehrfach in der Woche und 14 Prozent mehrfach im Monat. Fehlhaltungen können aber auch an Hüfte, Nacken oder Knien zu dauerhaften Schmerzen führen.

Abhilfe kann künftig eine Technik schaffen, an der ein Forscherteam des DFKI und der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) derzeit arbeitet. Zum Einsatz kommen Sensoren, die einfach an verschiedenen Körperstellen wie Armen, Wirbelsäule und Beinen aufgebracht werden. „Diese messen unter anderem Beschleunigungen und sogenannte Winkelgeschwindigkeiten. Diese Daten werden im Anschluss von unserer Software verarbeitet“, sagt Dr. Gabriele Bleser, die an der TUK die Arbeitsgruppe wearHEALTH leitet. Daraus berechnet sie Bewegungsparameter wie zum Beispiel Gelenkwinkel an Arm und Knie oder den Grad der Beugung oder Verdrehung der Wirbelsäule. „Die Technik erkennt dabei sofort, wenn eine Bewegung falsch ausgeführt oder eine falsche Haltung eingenommen wird“, fährt ihr Kollege Mathias Musahl vom Forschungsbereich Augmented Vision/Erweiterte Realität am DFKI fort.

Über seine Smartwatch soll der Nutzer direkt informiert werden, um seine Bewegung oder Haltung zu korrigieren. Die Forscher planen unter anderem, die Sensoren in Arbeitskleidung und -schuhe einzubauen. Interessant ist die Technik beispielsweise für Unternehmen in der Industrie, aber auch im Büroalltag am Schreibtisch kann sie helfen, mehr auf den eigenen Körper zu achten.

Bis die Technik erhältlich ist, wird es noch dauern. Die Arbeiten haben erst vor ein paar Monaten begonnen. Sie sind eingebunden in das Projekt BIONIC, das von der Europäischen Union gefördert wird. BIONIC steht für „Personalized Body Sensor Networks with Built-In Intelligence for Real-Time Risk Assessment and Coaching of Ageing workers, in all types of working and living environments“. Koordiniert wird es von Professor Didier Stricker, Leiter des Forschungsbereichs Augmented Vision/Erweiterte Realität am DFKI. Ziel ist es, ein Sensorsystem zu entwickeln, mit dem sich Fehlhaltungen und andere Belastungen am Arbeitsplatz reduzieren lassen.

Am Vorhaben beteiligt sind neben dem DFKI und der TUK: die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in Dortmund, das spanische Instituto de Biomechanica de Valencia, das Fundación Laboral de la Construcción, ebenfalls in Spanien, das Forschungszentrum Roessingh Research and Development an der Universität von Twente in den Niederlanden, das Systems Security Lab der griechischen Universität von Piräus sowie die Unternehmen Interactive Wear GmbH aus München, Hypercliq IKE aus Griechenland, ACCIONA Construcción S.A. aus Spanien und die Rolls-Royce Power Systems AG in Friedrichshafen.

Auf der IFA stellt das Team seine Technik vor. Sie präsentieren ihr Projekt am Gemeinschaftsstand des Messearbeitskreises Wissenschaft im Bereich „IFA Next“.

Der Auftritt der Forscher der TU Kaiserslautern auf der Messe wird von Klaus Dosch vom Referat für Technologie und Innovation organisiert. Er ist Ansprechpartner für Unternehmen und vermittelt unter anderem Kontakte zur Wissenschaft.



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Airflow-Geräte

Pulver-Strahl-Geräte, mittels derer Verfärbungen an den sichtbaren Zahnflächen entfernt werden können, ohne dass der Zahnschmelz angegriffen wird.